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Suchbegriff: Ole Hansen

Gold hat mit einem erstmaligen Überschreiten der Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze einen historischen Meilenstein erreicht und setzt seinen starken Aufwärtstrend mit einem Plus von 64 % im Jahr 2025 fort. Auch Silber erreichte mit einem Anstieg von 52 % im Januar ein Rekordhoch von 110,11 US-Dollar pro Unze. Der Anstieg wird durch die Nachfrage der Zentralbanken, die geldpolitische Lockerung in den USA, den Vertrauensverlust in den US-Dollar und das starke Interesse der Anleger angetrieben. Professionelle Anleger behalten ihre optimistischen Positionen bei, wobei Long-Positionen die Short-Positionen deutlich überwiegen. Die Nachfrage aus China und der industrielle Bedarf stützen die Silberpreise trotz ETF-Abflüssen besonders stark.
Europa erlebt aufgrund unterdurchschnittlicher Wintertemperaturen den schnellsten Rückgang der Erdgasspeicherbestände seit fünf Jahren, wobei die Speicherfüllstände nur noch bei 47 % der Kapazität liegen. Das kalte Wetter hat die Nachfrage nach Heizenergie in die Höhe getrieben, während die LNG-Importe unzureichend waren, was zu einem Anstieg der europäischen Gaspreise um 30 % im Januar geführt hat. Die Händler sind nun optimistisch in Bezug auf europäisches Gas und haben ihre Netto-Short-Positionen in Netto-Long-Positionen umgewandelt, da die Versorgungsflexibilität aufgrund des anhaltenden kalten Wetters in der nördlichen Hemisphäre abnimmt.
Die pessimistische Stimmung am Ölmarkt kehrt sich um, da geopolitische Spannungen, darunter die Maßnahmen der USA in Venezuela, Drohungen gegenüber dem Iran und Angriffe auf Tanker im Schwarzen Meer, den Preis für Brent-Rohöl auf über 65 US-Dollar treiben. Die Daten zum physischen Angebot zeigen eine angespanntere Lage als erwartet, wobei die schwimmenden Lagerbestände zurückgehen. Große Investmentbanken revidieren ihre Prognosen, da die geopolitischen Risikoprämien steigen, was die bisherigen Bedenken hinsichtlich eines Überangebots in den Hintergrund drängt und höhere Ölpreise stützt.
Die Ölpreise stiegen den zweiten Tag in Folge, da die eskalierenden Proteste im Iran zu Befürchtungen hinsichtlich möglicher Versorgungsengpässe bei einem der wichtigsten Ölproduzenten im Nahen Osten führten. Sowohl die WTI- als auch die Brent-Rohöl-Benchmarks legten um etwa 0,7 % zu, wobei sich der Markt angesichts von Berichten über Internetausfälle, Opfer und politische Instabilität im Iran auf geopolitische Risiken konzentrierte. Die Äußerungen von Präsident Trump über eine mögliche Flucht des iranischen Staatschefs trugen zur Unsicherheit am Markt bei, während Analysten feststellten, dass die Risiken einer kurzfristigen Versorgungsunterbrechung die längerfristigen Versorgungsaussichten überwogen.
Der Goldpreis fiel um 2,6 % auf $ 4.005/Unze, da die Aussichten auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China die Nachfrage nach sicheren Häfen verringerten, während die Ölpreise aufgrund der Sanktionen gegen russisches Öl stark blieben. Das potenzielle Handelsabkommen, das auf dem APEC-Gipfel in Südkorea bekannt gegeben werden soll, treibt die Marktbewegungen an, wobei die Aktien zulegen und der Goldpreis fällt, obwohl Analysten den Goldrückgang eher als gesunde Konsolidierung denn als fundamentale Korrektur betrachten.

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